Ok, der Artikel stand auf der letzten Seite unter “Panorama”. Aber trotzdem fragt man sich “Gehts noch?!”. Ein schöner Kommentar dazu auch hier vom Misanthrop. Der Stein meines persönlichen Anstoßes komplett zitiert, weil schön kurz:
London. Wie die BBC gestern berichtete, hat das National Children’s Bureau (NCB), die staatlich geförderte Dachorganisation von Kinderschutzvereinen in England und Nordirland, eine 336 Seiten umfassende Richtlinie zur Bekämpfung von Rassismus in Kindergärten herausgegeben.
Demnach können abfällige Bemerkungen kleiner Kinder über scharfe Speisen ein Anzeichen für Rassismus im Frühstadium sein. Erst recht sollten Mitarbeiter von Kindergärten einschreiten, wenn ihre Kleinen farbige Spielgefährten als „Blackie“ oder asiatische als „Pakis“ bezeichnen, wenn sie hochmütig von „diesen Leuten“ oder davon sprechen, dass andere „riechen“ würden.
Auch der Ausruf „Igittigitt!“ eines Kleinkindes beim Anblick eines Curry-Gerichtes kann nach Meinung der NCB-Experten ein Hinweis auf rassistische Tendenzen sein. „Ein Kind kann negativ auf eine kulinarische Tradition reagieren, die nicht seine eigene ist.“ Erzieher sollten es melden, wenn ihnen eine Häufung solcher Äußerungen auffalle. (dpa)
Ich frage mich nun, was passiert nach einer solchen Meldung? Wird das böse Kind in einen anderen Kindergarten versetzt? Am besten sucht man einen ohne Kinder mit anderer Hautfarbe oder kulinarischen Vorlieben. Da unterbleiben dann diese “rassistischen Äußerungen” von ganz alleine.
Ich denke, es gehört dazu, dass sich Kinder necken, aus welchen Gründen auch immer. Solange sie im Kleinkindalter miteinander spielen, also die Blackies, Pakies, Tommies, Krauts und Yankees, finden sie aneinander wahrscheinlich gar keine Unterschiede. Ganz im Gegenteil, es ist sicher der beste Weg, den Rassismus zu bekämpfen. Es darf nur kein Erzieher oder Erwachsener kommen und sagen: “Du darfst ihn/sie nicht ärgern, weil er/sie anders ist!” Dieser Schuß dürfte dann nach hinten losgehen.

Was passiert mit einem pakistanischen Kind, wenn es die Nase über englisches Essen rümpft?
Man kann auch des Guten zu viel tun.
Ich stimme Dir zu. Bei aller Vorsicht die gegenüber Rassismus geboten ist. Dieser Vorschlag geht nun bei weitem zu weit. Vielleicht würde dieser Verein seine Kinder gern in eine Umerziehungsanstalt stecken wo man ihnen andere Essgewohnheiten angewöhnt. Aber irgendwo gab sowas doch auch schon ein mal. Ich denke dise Organisation damals fing mit einem H. an und sachaltete alle Kinder gleich…
[...] Das ist Diskriminierung einer Nationalität und darf in einem vereinten Europa keinen Platz haben. Das wissen auch die Briten. Wehret den Anfängen, sag ich da [...]