Heute habe ich einen interessanten Artikel auf sueddeutsche.de gelesen. Hier wird dargestellt, dass die Barmer auf Ihrer Internetseite Vordrucke zum Download angeboten hat, um Firmen die “Kündigung einer Schwangeren oder Mutter” bzw. die “Kündigung eines Schwerbehinderten” zu erleichtern. Und so richtig auf die Palme bringt mich dann die Stellungnahme der Barmer selbst:
Bei der Barmer Ersatzkasse kann man die Aufregung durchaus nachvollziehen: “Wir haben mit dem Angebot eine gute Absicht verfolgt”, sagte ein Sprecher.
Das klingt für mich eher nach: Bei der Barmer Ersatzkasse kann man die Aufregung durchaus nicht nachvollziehen, aber sei es drum. Welche gute Absicht sollte die Kasse damit verfolgen? Das ist mir absolut unklar. Die Versicherten sind Kunden, nicht die Arbeitgeber. Aus dem Blickwinkel des Kundenservice betrachtet müssten also eher Antwortschreiben für Arbeitnehmer für den Fall einer Kündigung im Angebot stehen, wenn man sich schon als Krankenkasse in Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen versucht. Schade, dass sich bei Umsetzung der Gesundheitsreform die Kasse mit dieser Aktion wahrscheinlich nichtmal selbst ins Abseits stellt, da dadurch meiner Meinung nach der Wettbewerb vermindert wird. Aber das ist eine andere Geschichte.
Mir bleibt hier wirklich die Spucke weg, weshalb ein Zitat von sueddeutsche.de den Beitrag beschließen soll.
Die Formulare hat die Barmer inzwischen entfernt. Doch dafür, das die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern weiterhin reibungslos läuft, sorgen die übrigen Angebote auf der Internetseite: Formulare zur “Einbehaltung der Vergütung” oder Aufhebungsverträge stehen dort immer noch – für alle Unternehmen, die ihre Mitarbeiter schnell und sauber kündigen möchten.

sowas ist echt ein Witz…
zum Glück ist meine schwangere Freundin nicht mehr bei der barmer!
Barmer Krankenkasse hilft Schwangere zu kündigen?…
Eben hab ich in dem Blog von Mirko den Artikel "Barmer fällt Kunden in den Rücken" gelesen, was mir die Barmer Ersatzkasse in einem etwas komischen Licht dastehen lässt. Wie auch die Sueddeutsche Zeitung in dem Artikel "Kündigung v…
Na ja ich hab früher immer gelernt, man soll sich bei Gewissenskonflikten immer daran erinnern, wer einen bezahlt. Und das gilt hier sicher auch für die Barmer. Vielleicht sollte sie sich, wie Du schon richtig angedeutet hast, einfach mal daran erinnern wer ihre Kunden sind und was Kundenservice bedeutet.
Mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein. Außer dass man nur jedem dazu raten kann die Kasse zu welchseln. Schon zum eigenen Schutz
Das mit der Kasse wechseln ist der richtige Weg. Allerdings muss das schon fast 100.000 fach passieren, damit die Barmer das merkt. So etwas laesst sich in der Praxis leider nicht realisieren, da Verbraucher ja doch eher der bequemeren Natur sind. Nach der Einfuehrung des Gesundheitsfonds ist es eh egal, dann wuerden andere Kassen und die Versicherten fuer den Fehlbetrag aufkommen.
Barmer Krankenkasse hilft Schwangere zu kündigen?…
Eben hab ich in dem Blog von Mirko den Artikel "Barmer fällt Kunden in den Rücken" gelesen, was mir die Barmer Ersatzkasse in einem etwas komischen Licht dastehen lässt. Wie auch die Sueddeutsche Zeitung in dem Artikel "Kündigung v…
Barmer Krankenkasse hilft Schwangere zu kündigen?…
Eben hab ich in dem Blog von Mirko den Artikel "Barmer fällt Kunden in den Rücken" gelesen, was mir die Barmer Ersatzkasse in einem etwas komischen Licht dastehen lässt. Wie auch die Sueddeutsche Zeitung in dem Artikel "Kündigung via…