Wahrscheinlich werde ich langsam alt. Zumindest zieht es mir die Schuhe aus, wenn ich den folgenden Artikel auch nur bis zur Hälfte lese:

Wochenkurier Dresden Nord KW 12
Ich will der Schreiberin oder dem Schreiber nicht zu nahe treten, ich vermute aber im Wochenkurier keine Parodie auf sich selbst. Dann wäre diese auch nicht perfekt gelungen, denn es gibt einige unschöne Nachlässigkeiten, wie z.B. die Verwendung von „Jungs“ und „Boys“. Vielleicht sind das aber wirklich Begriffe für 2 unterschiedliche Dinge?! Ich vermute einfach, dass der Titel Programm ist für das Geschreibsel.

Bin schon erstaunt mit welcher Fantasie der Schreiber hier gearbeitet hat. Kreationen wie: vegetabilen und Farbrange können einen doch wirklich nur den Kopf schüttel lassen.
Das ist ja ein absolutes Extrembeispiel, schon fast Satire! Kann man so etwas im nüchternen Zustand fabrizieren?
Da übersetzt ja Babelfish noch besser. Nichts gegen die Verwendung von englischen Sprache aber man es kann es wirklich übetreiben.
Bin ja schon gespannt wie unsere Tochter einmal reden wird…
Du hast vergessen, die unkorrekte Verwendung des Wortes „fungiert“ anzumalen.
Krass wird das ganze, wenn man bedenkt, wer die Zielgruppe des Wochenkuriers ist.
Sprache ist natürlich immer einem gewissen Wandel unterworfen. Dieser Wandel besteht momentan wohl in der immer stärkeren Verwendung von Fremdwörtern. Ich bin mir selbst nicht immer ganz sicher, wie man diese Tendenz bewerten soll. Ich glaube aber, dass sie nicht mehr aufzuhalten sein wird.
In diesem Fall gebe ich Dir aber durchaus Recht. Der Autor hat es nicht nur bei der Verwendung von Fremdwörtern übetrieben. Auch der Stil des gesammten Artikels lässt doch zu wünschen übrig.